Da sich intelligente Geräte zu kleineren, schnelleren und komplexeren Designs entwickeln, stehen traditionelle Technologien für die mikroelektronische Verpackung und Konnektivität vor großen Herausforderungen. Innerhalb des unsichtbaren Chips können selbst kleinste Temperaturschwankungen oder ungleichmäßiges Aushärten zu Fehlfunktionen des Geräts führen. Vor diesem Hintergrund hat sich die UV-A-LED-Härtungstechnologie (langwellige ultraviolette lichtemittierende Diode) als führende Kraft herauskristallisiert. Mit ihren präzisen, kältefreundlichen und effizienten Eigenschaften ersetzt sie traditionelle Härtungsmethoden und wird zum branchenweit anerkannten "schattenlosen Klebstoff".
In der Vergangenheit basierte das Verbinden und Schützen von mikroelektronischen Komponenten hauptsächlich auf duroplastischen oder herkömmlichen Quecksilberlampen-UV-Härtungen. Diese Methoden haben jedoch in der fortschrittlichen Verpackung zahlreiche Nachteile gezeigt:
Für extrem hochpräzise COB- (Chip-on-Board) und MCM- (Multi-Chip-Modul) Verpackungen sowie Mikro-Verbindungsprozesse wie die Glasfaserkopplung sind Temperaturkontrolle und Aushärtungskonsistenz entscheidend für die Produktausbeute.
Die UV-A-LED-Härtungstechnologie löst die oben genannten Probleme perfekt und ist damit die bevorzugte Lösung im Bereich der Mikroelektronik-Verpackung.
UV-A-LEDs erzeugen ein Spektrum, das in einem bestimmten Wellenlängenbereich von 365 nm bis 405 nm konzentriert ist. Ihre primäre Energie wird verwendet, um eine Polymerisationsreaktion des Fotoinitiators im lichthärtbaren Klebstoff auszulösen, wodurch sehr wenig Wärme erzeugt wird. Diese "Kalthärtungs"-Eigenschaft gewährleistet während des Aushärtungsprozesses keine thermische Beschädigung der umgebenden Halbleiterwafer, lichtempfindlichen Materialien oder Kunststoffsubstrate. Dies ist entscheidend für die Herstellung fortschrittlicher MEMS-Sensoren und Hochleistungs-CMOS-Bildsensoren.
LEDs haben die Eigenschaft, sofort ein- und auszuschalten, was eine Steuerung der Beleuchtungszeit im Millisekunden- oder sogar Mikrosekundenbereich ermöglicht.
Als Festkörper-Lichtquelle sind UV-A-LEDs quecksilberfrei, haben eine Lebensdauer von Zehntausenden von Stunden und sind bis zu 70 % energieeffizienter als herkömmliche Quecksilberlampen. Ihre kompakte Größe ermöglicht auch die einfache Integration von Härtungssystemen in automatisierte Hochdichteverpackungsanlagen, wodurch der Output pro Flächeneinheit (UPH) der Produktionslinie erheblich verbessert wird.
Die UV-A-LED-Härtungstechnologie ist nicht auf die Mainstream-Chipverpackung beschränkt; sie zeigt einen unersetzlichen Wert in Nischenbereichen, die jedoch technologisch fortschrittlich sind:
Die UV-A-LED-Härtungstechnologie ist nicht mehr nur eine Alternative; sie ist zu einer unverzichtbaren Infrastruktur für die Entwicklung der modernen Mikroelektronik- und Optoelektronikindustrie geworden. Von Präzisionskomponenten in Militärqualität bis hin zu Unterhaltungselektronik unterstützt dieser "schattenlose Klebstoff" stillschweigend die Herstellung miniaturisierter, hochleistungsfähiger elektronischer Produkte weltweit und läutet die Ankunft einer effizienteren und umweltfreundlicheren Fertigungsära ein.
Ansprechpartner: Mr. Eric Hu
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