UV-A-LEDs (hauptsächlich mit Wellenlängen zwischen 365 nm und 405 nm) halten den größten Anteil am UV-LED-Markt, wobei ihre Kernanwendung im Aushärten liegt. Mit Blick auf das Jahr 2025 werden die Entwicklungen von UV-A-LEDs zwei wichtige Trends aufzeigen: der beschleunigte Ersatz traditioneller Quecksilberlampen und die tiefe Integration in die High-End-Fertigung.
Es ist ein globaler Konsens, dass UV-A-LEDs traditionelle UV-Quecksilberlampen ersetzen werden. Insbesondere im Kontext des Minamata-Übereinkommens, das die Verwendung von Quecksilber einschränkt, wird dieser Trend im Jahr 2025 in eine Phase des vollständigen Ausbruchs eintreten.
Die optische Ausgangsleistung und Energiedichte von UV-A-LEDs werden weiter zunehmen, um die Nachfrage nach schnellerem Aushärten in industriellen Anwendungen zu befriedigen. Eine höhere Leistungsdichte bedeutet schnellere Produktionszyklen und bietet einen entscheidenden Vorteil in Produktionslinien mit hohem Volumen, wie z. B. beim Drucken, Beschichten und Kleben. Darüber hinaus ist eine einzelne Wellenlänge nicht mehr die einzige Lösung. Zukünftige UV-A-LED-Systeme werden im Allgemeinen eine Kombination aus mehreren Wellenlängen (z. B. 365 nm, 385 nm und 405 nm) verwenden. Unterschiedliche Wellenlängen von UV-Licht dringen in unterschiedliche Tiefen in das zu härtende Material ein und erzielen so einen synergistischen Effekt zwischen Oberflächen- und Tiefenschichthärtung, wodurch eine gründlichere und zuverlässigere Aushärtung gewährleistet und somit die Zuverlässigkeit und Leistung des gehärteten Materials verbessert wird. Obwohl die Anfangsinvestition in UV-LED-Geräte höher sein kann als die von Quecksilberlampen, werden sich ihre Vorteile in Bezug auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) bis 2025 noch deutlicher zeigen, da sie eine außergewöhnlich lange Lebensdauer, Energieeinsparungen (bis zu 50 % oder mehr), kein Vorheizen, keine Wartungskosten und keine Ozonerzeugung aufweisen, was zögerlichere Unternehmen dazu veranlasst, auf die LED-Technologie umzusteigen.
Mit zunehmender Reife der Technologie werden UV-A-LEDs nicht nur zu Ersatz, sondern zu Enablern, die neue Herstellungsprozesse ermöglichen und optimieren.
UV-A-LEDs sind eine Schlüssel-Lichtquelle für die Stereolithographie-3D-Druck (SLA/DLP/LCD). Bis 2025 wird die Anwendung von UV-A-LEDs im 3D-Druck weiter reifen, da die Anforderungen an Druckpräzision und -geschwindigkeit steigen. LED-Arrays mit höherer Strahlhomogenität werden angestrebt, um eine gleichmäßige Aushärtung über gedruckte Teile zu gewährleisten. Der flexible Wellenlängenausgang von LEDs eignet sich besser für neue Hochleistungs-Harzmaterialien. Kompakte LED-Moduldesigns ermöglichen noch kleinere und Desktop-3D-Druckgeräte.
Bis 2025 werden UV-A-LEDs nicht mehr als optionale Technologie betrachtet, sondern zum Standard in der Aushärtung und High-End-Fertigung. Die Technologieentwicklungen werden sich auf höhere Leistung, mehr Wellenlängenkombinationen und eine intelligentere Systemintegration konzentrieren, um das anhaltende Streben der Industrie nach Effizienz, Nachhaltigkeit und Produktqualität zu unterstützen.
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