Als hochintegrierte medizinische elektronische Miniaturgeräte stellen Hörgeräte äußerst strenge Anforderungen an die Herstellungsprozesse. Angesichts der steigenden Anforderungen der Träger an Unsichtbarkeit, dauerhafte Leistung und Tragekomfort ist die UVLED-Härtungstechnologie zu einem unverzichtbaren „unsichtbaren Beitrag“ in der Produktionslinie für Hörgeräte geworden.
Die interne Struktur von Hörgeräten ist äußerst präzise und enthält Miniaturmikrofone, Empfänger, DSP-Chips und komplexe flexible Leiterplatten (FPCs).
Bei der herkömmlichen Härtung mit Quecksilberlampen entsteht eine große Hitzemenge, die leicht zu thermischen Verschiebungen oder Schäden an empfindlichen elektronischen Bauteilen führen kann. UVLED-Härtungslampen verwenden eine einzige Wellenlänge (z. B. 365 nm), eine „Kaltlichtquelle“, die die Hitzeeinwirkung minimiert und eine präzise geometrische Positionierung der Komponenten während des Aushärtungsprozesses gewährleistet.
UVLED-Systeme können ein sofortiges Schalten ohne Vorheizen erreichen. Auf automatisierten Dosier- und Aushärtungslinien verbessert dieser effiziente Zykluswechsel die Montageeffizienz erheblich.
Hörgeräte werden in der Regel über längere Zeiträume getragen und sind den harten Belastungen durch Schweiß, Öle und Umgebungsfeuchtigkeit ausgesetzt. Unter UV-LED-Beleuchtung erfährt der UV-Kleber über einen Photoinitiator eine Vernetzungsreaktion und bildet eine Klebeschicht mit extrem starken Schutzeigenschaften.
Durch UV-LED-Härtung wird sichergestellt, dass die Gehäuseversiegelung eine strenge Wasser- und Staubdichtigkeitsklasse (z. B. IP68) erreicht und so effektiv verhindert, dass Feuchtigkeit in empfindliche Schaltkreise eindringt.
Der ausgehärtete Klebstoff verfügt über eine hervorragende Klebkraft und eine gewisse Zähigkeit, dämpft Stöße von außen und schützt interne Lötstellen vor Brüchen.
Die Intensität des UV-LED-Ausgangslichts ist äußerst stabil. Durch ein geschlossenes Kontrollsystem wird sichergestellt, dass jede Hörgerätekomponente die gleiche Strahlungsenergie erhält, wodurch Qualitätsschwankungen von Charge zu Charge vermieden werden.
Da Hörgeräte (insbesondere Im-Ohr- oder Im-Ohr-Hörgeräte) in direkten Kontakt mit der menschlichen Haut und sogar dem äußeren Gehörgang kommen, ist die Biokompatibilität ihrer Materialien von entscheidender Bedeutung.
Wenn der UV-Kleber nicht vollständig aushärtet, können Restmonomere oder Photoinitiatoren austreten und beim Benutzer Hautallergien oder Entzündungen verursachen. UVLED-Härtungslampen nutzen hochintensive ultraviolette Energie, um eine gründliche Aushärtung des Klebstoffs zu gewährleisten und erfüllen dabei die Biokompatibilitätsstandards für medizinische Zwecke (z. B. ISO 10993).
Im Vergleich zu herkömmlichen Aushärtungsprozessen sind UV-LEDs quecksilberfrei und erzeugen kein Ozon, was eine sauberere und sicherere Umgebung für die Produktionswerkstatt bietet und dem Trend der umweltfreundlichen Herstellung medizinischer Geräte entspricht.
Während sich Hörgeräte zu tragbaren Smart-Geräten entwickeln, wird gleichzeitig auch die UVLED-Härtungstechnologie weiterentwickelt:
Bei kleineren Gehörgangsmodellen können dünnere Glasfaserübertragungs- und Miniatur-UVLED-Module zur lokalen Aushärtung in enge Räume eindringen.
Moderne UVLED-Systeme unterstützen die Vernetzung mit MES (Manufacturing Execution System), um die Leistung, Zeit und Wellenform jedes Aushärtungszyklus in Echtzeit aufzuzeichnen und so einen vollständig geschlossenen Kreislauf für die Qualitätsrückverfolgbarkeit in der medizinischen Elektronik bereitzustellen.
UVLED-Härtungslampen sind nicht nur Produktionsausrüstung, sondern auch ein „Sicherheitsventil“ bei der Präzisionsfertigung von Hörgeräten. Durch effiziente, präzise Härtungslösungen bei niedrigen Temperaturen stellen sie die Zuverlässigkeit des elektronischen Systems sicher und bilden gleichzeitig eine solide Barriere für die Hautsicherheit des Trägers.
Ansprechpartner: Mr. Eric Hu
Telefon: 0086-13510152819